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Ideen mit Cranberries

Cranberrys

In den USA gelten die dunkelroten Beeren schon seit Jahrhunderten als Delikatesse. Aber auch bei uns entdecken immer mehr Gourmets ihren außergewöhnlichen Geschmack und ihre gesundheitsfördernde Wirkung.

Als 1620 die ersten europäischen Siedler an der Ostküste Nordamerikas landeten, wurden sie von den Ureinwohnern freundlich empfangen. Die Indianer boten den Neuankömmlingen Hilfe bei der Jagd und dem Sammeln von essbaren Früchten an, damit sie nicht verhungern.

Aus Dankbarkeit wurde ein gemeinsames Erntedankfest gefeiert – mit Truthahn und Cranberries. Damit war eine Tradition geboren und die köstlichen Beeren sind aus der amerikanischen Küche nicht mehr wegzudenken. Die Siedler gaben den Cranberries übrigens auch ihren heutigen Namen, da die schlanke, pinke Blüte der Cranberry-Pflanze dem Kopf eines Kranichs ähnelt, nannten sie die Frucht „Crane Berry“ (Kranichbeere).

Beerenstarke Vielfalt
Heute sind die knackigen Beeren mit ihrem dezent herben Geschmack besonders bei Fans der modernen Wellness-Küche gefragt. Sie eignen sich hervorragend für eine Vielzahl von raffinierten Rezepten. Je nach Gericht kann man frische, tiefgekühlte, getrocknete Beeren oder aber auch Saft verwenden: Frische Cranberries (1) werden meist luftig verpackt, in perforierten Beuteln oder Klarsichtschalen angeboten. Sie verleihen herzhaften und süßen Gerichten eine besondere Note. Allerdings gibt es sie nur während der Saison von September bis Januar. TK-Cranberries (2) erhalten Sie das ganze Jahr über. Tauen Sie die Beeren vor der Verwendung nicht auf, da sie sonst ihren Biss verlieren. Spülen Sie sie einfach mit kaltem Wasser ab und verwenden Sie sie wie frische Früchte. Der tiefrote Saft (3) ist ideal für Mixgetränke, Shakes und Sorbets.

Pur schmeckt er herrlich fruchtig und leicht herb. Getrocknete Cranberries (4) sind perfekt als gesunder Snack zwischendurch oder als fruchtiges Extra im Müsli oder Joghurt. Viele Rezepte für frische Cranberries lassen sich auch mit getrockneten Früchten zubereiten.

Power für Geist und Körper

Während die Indianer auf ihre Erfahrung vertrauten, als sie Cranberries als Allheilmittel nutzten, ist heute auch wissenschaftlich belegt, dass die Inhaltsstoffe der Beeren positiv auf die Gesundheit wirken. Vor allem als Hausmittel zur Vorbeugung von bakteriellen Blasenentzündungen sind die roten Beeren längst kein Geheimtipp mehr. Außerdem wird Cranberries eine Schutzwirkung für die Magenschleimhaut zugesprochen. Übrigens: Cranberries enthalten im Vergleich zu anderen Früchten sehr viele antioxidativ wirkende Bestandteile, die Krebs, Diabetes, Atherosklerose, rheumatischen Erkrankungen und vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken können. In welcher Form die Beeren genossen werden, ist dabei Nebensache.

Frisch (1)

Tiefkühl (2)

Gefrorene Cranberries

Saft (3)

Cranberrysaft

Getrocknet (4)

Getrocknete Cranberries

Trickkiste

Einweichen & backen
Noch intensiver schmecken getrocknete Cranberries, wenn man sie vor dem Backen für einige Stunden einweicht, z.B. in Rum oder Orangenlikör. Die aromatische Einweichflüssigkeit unbedingt mit verwenden.

Einfrieren & lagern
Bis zu 3 Monate können frische Cranberries im Klarsichtbeutel im Kühlfach aufbewahrt werden. Die Beeren eignen sich aber auch prima zum Einfrieren, sie müssen vorher nicht gewaschen werden. Sie halten sich so bis zu einem Jahr. Die Cranberries nicht langsam auftauen, sondern mit kaltem Wasser abspülen und wie frische zubereiten.

Nur kurz kochen
Garen Sie frische Cranberries, z.B. für Saucen, immer nur so lange in Wasser, bis sie platzen. Längeres Kochen macht sie bitter!

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