Sie wollen sich in diesem Jahr wieder verstärkt aufs Rad setzen, wissen aber nicht, welches für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist, und was alles für ein sicheres Fahren beachtet werden muss?
Hier finden Sie die wichtigsten Tipps und wertvolle Hinweise rund um das Thema Fahrrad. Wir informieren Sie über die verschiedenen Fahrradtypen, was vor dem Start zu prüfen ist, und wo es sich im Nordwesten am schönsten in die Pedale treten lässt.
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>> Fünf-Punkte-Inspektion
>> Radtouren im Nordwesten
 Außerdem haben wir einen Profi für Sie gefragt …
Interview mit Gunnar Fehlau (34 Jahre), leidenschaftlicher Radler und Initiator des Pressedienstes Fahrrad.
Er gibt Tipps rund um den passenden Drahtesel.
| myTime: |
Die neue Radsaison steht vor der Tür. Warum soll man ein neues Fahrrad kaufen? |
| G. F.: |
Weil die Fahrräder in den letzten Jahren spürbar komfortabler, handlicher und sicherer geworden sind: V-Bremsen oder sogar Scheibenbremsen, helleres Licht, Nabendynamos, die kaum Tretkraft kosten, Nabenschaltungen mit acht oder neun Gängen, die kinderleicht schalten – es macht einfach mehr Vergnügen, mit einem solchen Rad zu fahren, als auf einem, das vor acht oder zehn Jahren hergestellt wurde. |
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| myTime: |
Haben Sie Tipps, worauf man beim Radkauf achten sollte? |
| G. F.: |
Dass man das passende Rad für seinen Typ findet. Dazu sollte man sich zunächst fragen, wie man bevorzugt Rad fährt. Entspanntes Genussradeln oder sportliche Touren? Zur Eisdiele oder auf den Feldberg (Schwarzwald)? In der Stadt und zur Arbeit oder eher am Wochenende ins Grüne? Mit Gepäck in den Urlaub, mit dem Einkaufskorb zum Markt, mit dem Anhänger zum Kindergarten? Danach können Sie den passenden Fahrradtyp finden. |
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| myTime: |
Es gibt also kein Rad, das alles kann? |
| G. F.: |
Leider nicht! Doch es gibt Räder, die vielseitiger sind als früher. Noch vor einiger Zeit galten Kettenschaltungen zum Beispiel als sportlich, Nabenschaltungen dagegen als bieder. Doch mit den leichten und sportlichen Schaltnaben mit acht und neun Gängen hat sich das vollkommen geändert. Damit lassen sich richtig flotte Feger bauen, die aber absolut alltagstauglich und praktisch wartungsfrei sind. |
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| myTime: |
Welche Fahrradtypen stehen für den Käufer überhaupt zur Auswahl? |
| G. F.: |
Es gibt Radtypen für Sport und Freizeit – also grob gesagt Mountainbikes, Renn- und Crossräder – sowie eher alltagstaugliche Räder mit Licht und Schutzblechen. Solche Kategorien reichen nicht immer. Schließlich gibt es auch sportliche Citybikes und eher komfortabel zugeschnittene Cross-Bikes. Wichtig ist die bevorzugte Sitzposition: Wer eher sportlich-geneigt sitzt, ist mit einem komfortablen Citybike unglücklich, und wer am liebsten aufrecht sitzt, sollte sich natürlich kein Rennrad kaufen. |
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| myTime: |
Gibt es beim Radfahren gute und schlechte Haltungen und wovon ist es abhängig, wie man sitzt? Welche Folgen hat eine schlechte Haltung? |
| G. F.: |
Es gilt das Leitmotiv: Gut ist, was sich gut anfühlt! Wer also schmerzfrei radelt, der kann so falsch nicht sitzen! Die richtige Haltung auf dem Rad hat man, wenn der Fahrstil, die eigene Athletik, das Terrain, die angestrebte Fahrgeschwindigkeit und das genutzte Fahrrad harmonisch zusammenpassen. Es gibt keine Patentlösung. Einige Probefahrten sollten Sie ebenso einplanen wie eine Feinjustierung, wenn Sie auf den ersten Touren mit Ihrem neuen Rad unterwegs sind! |
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| myTime: |
Welches Rad empfehlen Sie dem Genussradler, dem „Mit dem Rad zur Arbeit“-Fahrenden und dem Freizeitsportler? |
| G. F.: |
Wie schon gesagt, ein Rad für alle gibt es nicht! Insofern kann ich an dieser Stelle nur ein paar Ausrüstungsmerkmale nennen: Ich finde pannensichere Reifen nützlich, aber auch eine solide Lichtanlage und eine unkomplizierte Nabenschaltung mit vielen Gängen machen ein Rad sehr alltagstauglich. Wer mehr Komfort wünscht, dem empfehle ich ein voll gefedertes Rad. |
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