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Vollmilch: voll gut

Vom Engelnhof in Papenburg stammt die unverfälschte NaturWert-Milch. Abgefüllt direkt auf dem Hof, verfügt sie über einen natürlichen Fett- und Eiweißgehalt und ist reich an wertvollen Vitaminen und Calcium. Kein Wunder: Die Milchkühe leben im Freilaufstall und kommen regelmäßig auf die Weide.

 

HINTERGRUND

Diese Milch schmeckt ja so wie früher – diesen Satz kennt Frau Janson vom Engelnhof in Papenburg nur zu gut. Gerade hat die Marketing-Assistentin des Hofes wieder einige Combi-Märkte besucht und den Kunden NaturWert-Milch, die vom Engelnhof stammt, zum Probieren angeboten. Und wer die NaturWert-Milch erst einmal getrunken hat, ist schnell überzeugt. Sie ist einfach lecker und schmeckt halt so wie früher. Früher, damit verbinden die Combi-Kunden die Zeit, als sie noch mit der Milchkanne zum benachbarten Bauern gegangen sind, um sich die frisch gemolkene, naturbelassene Milch auf den Frühstückstisch zu holen. Richtig frisch ist die NaturWert-Milch auch. Abends gemolken und 24 Stunden später in den Märkten, das NaturWert-Prinzip der kurzen Wege, ganz nach dem Motto „Aus der Region, für die Region”, ist hier ganz augenscheinlich. „Außerdem ist die Milch naturbelassen und hat durch ihren Fettanteil von mindestens 3,5 Prozent ihren guten Geschmack sowie durch den hohen Eiweißanteil ihren Nährwert”, sagt Ludger Engeln, der Chef auf dem Engelnhof. Mit ihrem unverfälschten Fett- und Eiweißgehalt sowie wichtigen Vitaminen und Kalzium ist die NaturWert-Milch damit die Basis für eine bewusste und gesunde Ernährung.

ZERTIFIZIERTER MILCHHOF

Seit 2004 ist die Milch vom Engelnhof in den Combi-Märkten als NaturWert-Milch erhältlich. Sie stammt von den Kühen des Engelnhofes und wird dort auch in der eigenen EU-zertifizierten Molkerei verarbeitet, verpackt und direkt an Combi geliefert. „Der Engelnhof ist seit vielen Jahren ein überdurchschnittlich guter Milchviehbetrieb in der Region und damit ein idealer Partner für das NaturWert-Programm. Viele Auszeichnungen beweisen das”, sagt Dr. Bernhard Schuirmann vom Landwirtschaftlichen Hauptverein für Ostfriesland. Er berät sowohl Combi als auch die Landwirte in allen Fragen rund um NaturWert. Bereits seit 1994 ist der Engelnhof einer von bundesweit 80 anerkannten Vorzugsmilchbetrieben. Also ein Betrieb, der seine Milch noch direkt ab Hof verkaufen darf.

 

GLÜCKLICHE KÜHE

An solche Betriebe werden sehr hohe Anforderungen hinsichtlich Tierhaltung und -zucht, sowie Fütterung, Molkereistand und Verpackung gestellt. Anforderungen, die auch für das gesamte NaturWert-Programm gelten. So ist die Kuhherde in einem offenen Boxenlaufstall mit einem mit Stroh ausgelegten Liegeplatz für jede Kuh untergebracht. „Die Kühe fühlen sich bei kühlem Wetter richtig wohl”, erläutert Engeln das Konzept. Mit einem Lächeln fügt er hinzu: „In den traditionell geschlossenen Kuhställen fühlen sich eigentlich nur die Bauern wohl.” Regelmäßig werden die Tiere vom Engelnhof auch auf die umliegenden Weiden getrieben. „Seit 1994 haben wir keine Kuh mehr gekauft, wir züchten selbst”, sagt Engeln. Das alles ist wichtig, um Krankheiten aus der Herde fern zu halten. Regelmäßig werden die Milchkühe tierärztlich untersucht. Labortechnische Kontrollen der Milch vor Ort von jeder Kuh und vom abgefüllten Produkt im Handel, die perfekte sachkundige Hygiene und deren intensive, kontinuierliche Überwachung garantieren darüber hinaus die gute Qualität.

ALLES AUS EINER HAND

Die NaturWert-Milchproduktion auf dem Engelnhof ist ein in sich geschlossener Kreislauf. Die Kühe werden zweimal am Tag gemolken, die Milch wird auf dem Hof pasteurisiert und abgefüllt. „Beim Transport der Milch vom Melkstand zur Abfüllanlage nutzen wir die Schwerkraft, um die mechanische Belastung der Milch durch Pumpen gering zu halten”, erläutert Ludger Engeln einen weiteren Baustein der Qualitätssicherung. Viele Elemente also, die dafür sorgen, dass die Natur-Wert-Milch „so schmeckt wie früher”. Echt lecker. Probieren Sie sie!

 

 


"PASTEURISIEREN“ UND „HOMOGENISIEREN”

Pasteurisieren ist ebenso wie Ultrahocherhitzen und Sterilisieren ein Erhitzungsverfahren. Es wird angewandt, um Keime abzutöten und die Milch länger haltbar zu machen. Beim Pasteurisieren wird die Milch für Sekunden auf 72–75 °C erhitzt, so haben Krankheitserreger keine Chance. Beim Ultrahocherhitzen (H-Milch) und Sterilisieren werden neben Krankheitserreger auch Mikroorganismen abgetötet. Durch Homogenisieren werden die Fettkügelchen in feine Tröpfchen
verteilt. Der Vorgang verhindert, dass das Fett oben auf der Milch schwimmt.

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